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„Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Nachlese zur 10. Fachtagung „Ich bleib‘ daheim!“

Zum 10. Mal hat der Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen gemeinsam mit dem FSW zur Fachtagung ins Europahaus geladen. Der Blick zurück und der Blick nach vorne waren der rote Faden.

Welche Themen haben im vergangenen Jahrzehnt unseren (Berufs-)Alltag geprägt und womit werden wir uns in Zukunft beschäftigen?

Daten und Fakten – nämlich die einer wachsenden Stadt – zeigte der Vortrag von Peter Wieser (Stadt Wien). Die Bevölkerungspyramide im Wandel der Zeit, die Lebenserwartung der WienerInnen und die Entwicklung der älteren Bevölkerung wurden ebenso thematisiert wie Fragen zu Gesundheitsversorgung und Lebensqualität.

Ulrike Schneider und Birgit Trukeschitz (beide WU Wien) stellten in ihrem Beitrag die häusliche Betreuung und Pflege zwischen Wunsch und Wirklichkeit in den Fokus. Untersucht wurde die Auswirkung der mobilen Dienste auf die betreuten Personen wie auch ihre An- und Zugehörigen.

Einen Überblick über das Gesundheitsrecht und den Wandel des Berufsbildes im Wandel der Zeit gab Meinhild Hausreither. Sie spannte dabei den Bogen von der historischen Entwicklung hin zum Gesundheits- und Krankenpflegegesetz samt zahlreichen Verordnungen und Novellierungen.

Franz Leisch als Geschäftsführer der ELGA GmbH informierte zum aktuellen Stand der Implementierung sowie über Potentiale dieser gemeinsamen Initiative von Bund, Ländern und Sozialversicherung. Er zeigte die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten von ELGA in den unterschiedlichen Bereichen sowie Nutzen und Verbesserungspotenziale auf.

Ein Bericht von Deborah Neumüller und Jaqueline Wimmer über das audiovisuelle System „Qwiek.up“ zeigte, dass damit in Seniorenpflegeeinrichtungen der Stadt Wels bei BewohnerInnen mit kognitiven Einschränkungen gute Erfolge erzielt werden.

Die Entwicklung des Bachelor-Studiums Gesundheits- und Krankenpflege in den letzten zehn Jahren an der Fachhochschule Campus Wien stellte Roswitha Engel in den Mittelpunkt ihres Beitrags. Sie erläuterte auch die Entwicklung der BewerberInnen, Eckdaten zum Studium, einige Forschungsprojekte der letzten Jahre sowie Daten und Fakten zum Berufseinstieg der AbsolventInnen.

Katharina Koller vom Institut für Jugendkulturforschung präsentierte Studienergebnisse zu den Wünschen und Vorstellungen von Jugendlichen in Bezug auf die Zukunft und ihr Arbeitsleben. Von den Jugendlichen empfundene Unsicherheit führt oftmals dazu, dass sie sich in ihre „Generationen-Bubble“ zurückziehen und mit älteren Generationen kaum mehr etwas zu tun haben. Dieser fehlende Kontakt führt zu gewissen Stereotypen und Vorstellungen von „den Alten“, die den Rückzug in die eigene Blase noch verstärken können. Gleichzeitig werden persönliche Kontakte mit Älteren auch sehr positiv erlebt und besteht damit auch das Potenzial, junge Menschen für Pflege- und Betreuungsberufe zu gewinnen.

Summary „Ich bleib daheim!“

Peter Wieser: Daten und Fakten einer wachsenden Stadt

Ulrike Schneider, Birgit Trukeschitz: Häusliche Betreuung Wunsch und Wirklichkeit

Ulrike Schneider, Birgit Trukeschitz: Trendreport Ascot 2018

Meinhild Hausreither: Gesundheitsrecht im Wandel der Zeit

Franz Leisch: Potentiale von ELGA Digitalisierung im Gesundheitswesen

Deborah Neumüller, Jaqueline Wimmer: Quiek.up wirkt

Roswitha Engel: 10 Jahre BA Studium Gesundheits- und Krankenpflege

Katharina Koller: Was bringt die Zukunft?

 

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