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„Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“ (Wilhelm von Humboldt)

Beiträge zur Sozial- und Gesundheitspolitik Wiens

Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt und soll das auch bleiben. Die Expert*innen des Dachverbands Wiener Sozialeinrichtungen haben daher die Beiträge zur Sozial- und Gesundheitspolitik der neuen Wiener Stadtregierung gesammelt, die in der nächsten Legislaturperiode umgesetzt werden sollen. Ziel ist es, die Lebensqualität aller Menschen zu erhöhen und ein selbstbestimmtes Leben für alle Personen mit Unterstützungsbedarf sicherzustellen.

Menschen mit Behinderung müssen ihn Wien ohne Barrieren und möglichst selbstbestimmt ihr Leben gestalten können. Die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention sollte zukünftig auf der Ebene der Magistratsdirektion angesiedelt sein. Barrierefreie Sprache muss für alle Informationen der Stadt selbstverständlich sein. Für selbstbestimmtes Wohnen und Arbeiten müssen mehr Angebote entwickelt werden. Die persönliche Assistenz könnte zukünftig über ein bereitgestelltes Budget von den Auftraggeber*innen selber organisiert werden und auch Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder intellektuellen Beeinträchtigung offenstehen.

Durch den Prozess „Pflege Zukunft Wien“ wird deutlich, dass die Stadt in den nächsten Jahren an der Attraktivierung der Pflege arbeiten muss. Neben einer Ausbildungsoffensive muss die Finanzierung auf gesicherten Beinen stehen und digitale Tools sollten sinnvoll eingesetzt werden. Der Dachverband fordert außerdem einen Versorgungsplan für Hospiz und Palliative Care.

In der Flüchtlingshilfe bleibt die Herausforderung der nächsten Jahre Integration ab dem ersten Tag zu ermöglichen und rasch Bildungs- sowie Arbeitsmarktangebote bereitzustellen.

Weil Wohnen ein Grundrecht ist, kann für Wien nur die Abschaffung von Wohnungslosigkeit das Ziel sein. Um das zu erreichen, braucht es einen Ausbau von Housing First Angeboten, einen niederschwelligen Zugang zu leistbarem Wohnen und Präventionsarbeit für von Wohnungslosigkeit gefährdete Personen.

Auf der Agenda für die nächsten fünf Jahren steht außerdem die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und eine bessere Versorgung für Betroffene und ihre Angehörigen.

Einen Schwerpunkt sollte die Stadt Wien auf den Ausbau der Förderungen für Soziale Innovation legen. Denn die vielfältige und engmaschige Wiener Soziallandschaft kann von neuen Inputs und Trends enorm profitieren.

Die Beiträge im Detail sind in diesem Papier zusammengefasst:
Beiträge zur Wiener Sozial- und Gesundheitspolitik