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„Konfrontation ist nicht so schlecht wie ihr Ruf; sie dient der Verdeutlichung von Standpunkten, wenn Regeln zu ihrer Austragung bestehen.“ (Richard von Weizsäcker)

Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderung

Studien und Erfahrungsberichte weisen seit Jahren darauf hin, dass die Gesundheitsversorgung von Menschen mit intellektueller und Mehrfachbehinderung in vielen Bereichen mangelhaft ist. Dies bestätigt unter anderem eine Erhebung aus dem Jahr 2013 zur Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderungen in der Stadt Wien. (Weber, Zeilinger, Stiel, Brehmer-Rinderer & Michlits, 2013).

Ein Ansatz zielt auf die Verbesserung der Kommunikation und des Informationsaustausches zwischen Gesundheitsdiensteanbietern, Menschen mit Behinderung, ihren Angehörigen und Behindertenorganisationen ab.

Eine weitere Erkenntnis ist der Optimierungsbedarf in Bezug auf Wissen und Kompetenzen von MitarbeiterInnen im Gesundheitsbereich über die Zielgruppe und den Umgang mit ihr.

Im Auftrag der Wiener Landeszielsteuerungskommission hat der Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen zwei Maßnahmen entwickelt, die genau an diesen Erkenntnissen ansetzen. Nämlich erstens bei der Stärkung von Menschen mit Behinderungen und Kommunikationsschwierigkeiten sowie zweitens bei den MitarbeiterInnen im Gesundheitssystem.

Damit werden die Chancengleichheit im Gesundheitssystem und die PatientInnensicherheit erhöht. Zusätzlich wird ein Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geleistet.

Haben wir Ihr Interesse an den Maßnahmen geweckt? Hier finden Sie die Details zum Projekt GeKo-Wien:

» Qualifizierungsmodule für Berufsgruppen in der Gesundheitsversorgung und Betreuung von Menschen mit Behinderungen

» GeKo-Wien Pass und GeKo-Wien Mappe