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„Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.“ (Peter Rosegger)

Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderungen

Studien und Erfahrungsberichte weisen seit Jahren darauf hin, dass die Gesundheitsversorgung von Menschen mit intellektueller und Mehrfachbehinderung in vielen Bereichen mangelhaft ist. Dies bestätigt unter anderem eine Erhebung aus dem Jahr 2013 zur Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderungen in der Stadt Wien. (Weber, Zeilinger, Stiel, Brehmer-Rinderer & Michlits, 2013). Details zur Studie und zu aktuellen Angeboten in der Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderungen finden Sie auf diesem Poster.

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Ein Ansatz zielt auf die Verbesserung der Kommunikation und des Informationsaustausches zwischen Gesundheitsdiensteanbietern, Menschen mit Behinderung, ihren Angehörigen und Behindertenorganisationen ab.

Eine weitere Erkenntnis ist der Optimierungsbedarf in Bezug auf Wissen und Kompetenzen von MitarbeiterInnen im Gesundheitsbereich über die Zielgruppe und den Umgang mit ihr.

Im Auftrag der Wiener Landeszielsteuerungskommission hat der Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen drei Maßnahmen entwickelt, die genau an diesen Erkenntnissen ansetzen. Damit werden die Chancengleichheit im Gesundheitssystem und die PatientInnensicherheit erhöht und ein Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geleistet.

1. Der GeKo-Pass und die GeKo-Mappe
Diese Instrumente stärken Menschen mit Behinderungen und Kommunikationsschwierigkeiten.
» GeKo-Wien Pass und GeKo-Wien Mappe

2. Die Qualifizierungsmodule
Hier setzen wir bei den MitarbeiterInnen im Gesundheitssystem an und fördern deren Kompetenz in der Betreuung von Menschen mit Behinderungen.
» Qualifizierungsmodule für Berufsgruppen

3. Tools zur barrierefreien und unterstützten Kommunikation
Diese Maßnahme ist in der Entwicklungs- und Probephase. Eine Umfrage dazu hat erste Ergebnisse aufgezeigt.
» Zusammenfassung der Umfrage