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„Ich weinte, dass ich keine Schuhe hatte, bis ich einen sah, der keine Füße hatte.“ (Helen Adams Keller)

Ich reise nicht, ich flüchte

MUST HAVES for refugees

Was ist wirklich wichtig?
Was muss ich wirklich haben?
Was ist Luxus?

MUST HAVE, ein Begriff aus der Modewelt.

Wir jagen oft Trends hinterher, ein neues Teil muss her. Auf Reisen, bei Tagen in der Wildnis, in der Wüste oder in den Bergen muss ich mit sehr wenig auskommen. Bin ich aber auf der Flucht, bekommt das MUST HAVE eine andere Dimension, ich kann nicht zurückkehren zu meinem Sofa, Fernseher, übervollem Kleiderkasten.

Für mich als Flüchtling ist ein MUST HAVE nichts anderes als Überlebensnotwendig.

Wer hat sich in den letzten Monaten nicht gefragt:
„Was würde ich mitnehmen?“ oder ist das eine Luxusfrage, weil die Menschen entsetzt vor ihren möglicherweise in Trümmern liegenden Häusern standen und wer denkt da noch an´s Mitnehmen?
Es wird sie alle geben; diejenigen die flüchten, weil ihre Häuser und Existenzen zerstört sind, Familien und Freunde längst weg sind. Oder junge Männer mit der einzigen Aussicht in der Assadschen Armee zu morden, die aber nicht in den Krieg wollen?
 

 

Der Dachverband zeigt bis Oktober 2019 Fotografien und Werke zum Thema „Ich reise nicht, ich flüchte.“

Die Wiener Fotografin Alexandra Kromus und der Künstler Dieter Matzalik haben sich mit dem Thema künstlerisch auseinandergesetzt und zeigen Teile ihrer Werke im Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen.

Ihren Gedanken haben beide in diesen Texten freien Lauf gelassen…

Alexandra Kromus über „ich reise nicht, ich flüchte“

Dieter Matzalik zu „ich reise nicht, ich flüchte“

Feel free to stop by and have a rest.